SA. 20:00 – 20:45
Seit einigen Jahrzehnten gibt es den Forschungsbereich
der pränatalen Psychologie und Medizin, der die Erkenntnis
bestätigt: Der Mensch ist schon im Mutterleib ein
fühlendes, wahrnehmendes Wesen, dessen Sinne und
Hirnstrukturen vor der Geburt viel weiter entwickelt sind,
als man lange Zeit angenommen hat. Es werden schon früh
entscheidende Weichen dafür gestellt, ob die Welt
als freundlicher oder feindlicher Ort wahrgenommen, ob
der künftige Mensch seinen Mitmenschen friedlich
und bindungsbereit oder feindselig gegenübertreten
wird. In diesem Vortrag geht es darum, was das Neugeborene
braucht, um Freundschaften eingehen und zur Beziehungsfähigkeit
heranwachsen zu können.
Leben: Sozialarbeiterin, Studium der Politologie, Soziologie
und Diplom-Supervision für soziale u. pädagogische
Berufe. Ihr Arbeitsschwerpunkt in den letzten Jahren ist
die National-sozialistische Erziehung und Frühsozialisation
und deren Folgen für den Einzelnen und die Gesellschaft.